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Modern-day Swordsmiths Keeping The Tradition Alive

Moderne Schwertschmiede halten die Tradition am Leben

Nachdem die japanische Meiji-Regierung 1876 das Tragen von Schwertern verbot und die Massenproduktion von Militärschwertern während des Zweiten Weltkriegs das traditionelle Handwerk fast vollständig abtrennte, ist das Überleben der authentischen japanischen Schwertherstellung geradezu bemerkenswert. Heute hält eine kleine, aber engagierte Gemeinschaft von Schmieden die alte Flamme am Leben – und ihre Arbeit ist so außergewöhnlich wie alles, was in der Kamakura-Zeit hergestellt wurde.

Das japanische Zertifizierungssystem

In Japan unterliegt die Schwertherstellung einer strengen staatlichen Regulierung. Um legal traditionelle Schwerter herzustellen, muss ein Schmied eine fünfjährige Ausbildung bei einem lizenzierten Meister absolvieren und eine Prüfung bestehen, die von der Society for the Preservation of Japanese Art Swords (NBTHK) durchgeführt wird. Auch nach der Lizenzerteilung dürfen Schmiede nur zwei Schwerter pro Monat herstellen – eine Regel, die die Qualität sicherstellen und verhindern soll, dass die Massenproduktion die Standards untergräbt.

Zu jeder Zeit gibt es in Japan etwa 300 lizenzierte Schwertschmiede, die etwa 2.000 Schwerter pro Jahr herstellen. Die erfolgreichsten Schmiede erhalten Auszeichnungen wie mukansa (von der weiteren Beurteilung ausgenommen), was ihre Meisterschaft ausdrückt. Die höchste Auszeichnung, die ein lebendes Schwert erhalten kann, ist die Ernennung zum Jūyō Bunkazai (wichtiges Kulturgut) durch die japanische Regierung.

Schwertschmiedmeister Tanetada Horii demonstriert traditionelle japanische Schwertherstellung im Zuisen Japanese Sword Center in Hokkaido
Schwertschmiedemeisterin Tanetada Horii im Zuisen Japanese Sword Center in Hokkaido, Japan (2006). Lizenzierte japanische Schwertschmiede müssen eine jahrelange formelle Ausbildung absolvieren, bevor sie für die eigenständige Herstellung von Nihonto zertifiziert werden – eine Tradition, die seit Jahrhunderten ungebrochen ist. (Foto: U.S. Navy / Photographer’s Mate 3rd Class Tucker M. Yates, Public Domain)

Bemerkenswerte zeitgenössische Schmiede

Gassan Sadatoshi

Gassan Sadatoshi, einer der berühmtesten lebenden Schmiede Japans, ist Träger der prestigeträchtigen Mukansa-Auszeichnung und Träger des Ordens der aufgehenden Sonne. Seine Klingen sind bekannt für das Ayasugi Hada – ein charakteristisches gewelltes Maserungsmuster, das seit über 700 Jahren in der Gassan-Schule weitergegeben wird. Seine Arbeiten werden in Museen weltweit ausgestellt.

Yoshindo Yoshihara

Yoshindo Yoshihara mit Sitz in Tokio gilt international als einer der besten lebenden Schwertschmiede. Er war Gegenstand des Dokumentarfilms Yoshindo Yoshihara: The Swordsmith und Co-Autor von The Craft of the Japanese Sword – immer noch der maßgebliche englischsprachige Text zu diesem Thema. Seine Klingen erscheinen regelmäßig in internationalen Ausstellungen und Sammlungen.

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Katana Kobe – Damaskusstahl

Ein handgeschmiedetes Katana aus Damaststahl, gefertigt mit den geschichteten Falttechniken, die über Generationen japanischer Schmiede weitergegeben wurden. Eine moderne Klinge, die eine alte Tradition würdigt.

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Schwertschmiede außerhalb Japans

Die Tradition hat sich auch über Japan hinaus verbreitet. Smiths in den Vereinigten Staaten, Europa und China stellen heute hochwertige handgeschmiedete Klingen unter Verwendung traditioneller oder eng verwandter Techniken her. Obwohl sie per Definition keine Nihonto (in Japan hergestellte Schwerter) herstellen können, stellen viele außergewöhnliche Klingen her, die den Geist der Tradition in sich tragen.

Die Artist Blacksmith’s Association of North America (ABANA) und die American Bladesmith Society zertifizieren beide Schmiede in traditionellen Methoden, einschließlich japanisch beeinflusster Techniken. Das weltweite Interesse an der traditionellen Schwertherstellung war noch nie so groß.

So finden Sie ein authentisches handgeschmiedetes Schwert

Wenn Sie auf der Suche nach einem authentischen handgeschmiedeten Schwert sind – und nicht nach einer massenproduzierten Nachbildung – sollten Sie Folgendes suchen:

  • Full-Tang-Konstruktion: Die Klinge sollte vollständig durch den Griff reichen. Ein teilweiser Erl ist ein Zeichen für minderwertige Konstruktion.
  • Echter Hamon: Ein echter Hamon, der durch Differenzialhärtung entsteht, kann nicht mit Säure geätzt oder bemalt werden. Achten Sie auf die charakteristische Nebellinie mit sichtbarer kristalliner Aktivität (nie).
  • Stahlspezifikation: Qualitätsschwerter geben ihre Stahlsorte an – 1060, 1095, T10, Damaskus usw. Vage Behauptungen über „Stahl mit hohem Kohlenstoffgehalt“ ohne Einzelheiten sind ein Warnzeichen.
  • Handgeschmiedeter Anspruch: Suchen Sie nach Verkäufern, die ihren Herstellungsprozess transparent machen.

Bei Katana USA wird jedes Schwert in unserem Katalog aus bestimmten Stahlsorten handgeschmiedet. Wir empfehlen außerdem, vor dem Kauf unseren Leitfaden zum Sammeln japanischer Schwerter für Anfänger zu lesen.

Weiterführende Literatur

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